Zahnbehandlung mit Lachgas

Entspannt beim Zahnarzt ohne Nebenwirkungen

Gehen Sie eigentlich gerne zum Zahnarzt? Viele Patienten bekommen bereits beim Betreten der Praxis feuchte Hände, ein mulmiges Gefühl. Sie haben einfach Angst vor dem Zahnarzt.

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde schätzt, dass rund 70 Prozent der Bevölkerung Angst vor dem Zahnarzt haben. Davon gelten 20 Prozent als hochängstlich und bis zu 10 Prozent meiden aufgrund von Angststörungen den Zahnarzt komplett.

Lachgasbehandlung für Angstpatienten

Damit auch Sie ihren Zahnarztbesuch genießen können

Sie fühlen sich angesprochen und zählen sich zu den Menschen, die bei dem bloßen Gedanken an den Zahnarzt ein Unwohlsein empfinden? Wir haben in unserer Zahnarztpraxis die Lösung für den Typ „Angstpatient“ – die Patientenberuhigung mit Lachgas.

In vielen Ländern, wie den USA, Kanada, Großbritannien, Niederlanden sowie den skandinavischen Ländern wird Lachgas sehr erfolgreich in der Dentalmedizin eingesetzt und gehört dort zum Behandlungsalltag. Es ist die weltweit sicherste zahnärztliche Beruhigungsmethode.

Das Gute daran ist, dass es mit wenigen Ausnahmen, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch für Menschen mit Einschränkungen geeignet ist

Sie verlieren auf dem Zahnarztstuhl Ihre Ängste und genießen eine entspannte Behandlung. Durch die ruhige Behandlungsatmosphäre kann der Zahnarzt effektiver arbeiten und Sie können schneller wieder den schönen Dingen im Leben nachgehen.

Vor Ihrer ersten Behandlung mit Lachgas führen wir mit Ihnen ein Aufklärungsgespräch. Außerdem erhalten Sie vorab einen Patientenfragebogen zur Anamnese. Erst dann entscheiden wir, ob eine Lachgassedierung für Sie in Frage kommt. Sprechen Sie mit uns!

Keine Angst mehr vor dem Zahnarzt

Vorteile, die eine Lachgassedierung mit sich bringt

Die Behandlung mit Lachgas bietet eine schonende und patientenfreundliche Angst- und Schmerzkontrolle während der zahnärztlichen Behandlung. Durch die entspannungsfördernde Wirkung ist Lachgas für Angstpatienten und für Patienten mit einem ausgeprägten Würge- und Schluckreflex geeignet. Die Behandlung bietet viele Vorteile:

Schonende Behandlung

Es handelt sich um eine schonende und individuell kontrollierbare Beruhigung bei vollem Bewusstsein.

Entspanntes Glücksgefühl

Lachgas bringt ein entspanntes Glücksgefühl mit sich (Endorphinausschüttung).

Angstlösende Wirkung

Sie erleben als Patient die Behandlung völlig entspannt, die angstlösende Wirkung tritt sehr schnell ein.

Schnelle Fahrtüchtigkeit

Nach der Behandlung sind Sie bereits nach nur 15 Minuten wieder verkehrstüchtig, sodass keine Begleitperson notwendig ist.

Minimierung des Würgereizes

Würgereiz und Schluckreflex werden stark minimiert, wobei die Schutzreflexe erhalten bleiben.

Reduzierung von Schmerzen

Das Schmerzempfinden wird reduziert.

Kein nüchternen Magen notwendig

Sie müssen nicht (wie bei einer Narkose) mit nüchternem Magen beim Zahnarzt erscheinen. Sie sollten nur in den zwei Stunden vor der Sedierung nichts essen und trinken.

Preisgünstig

Im Vergleich zur Vollnarkose ist die Lachgassedierung eine preisgünstige Beruhigungsmethode.

Schnelle Beruhigung

Der Patient wird durch das Lachgas schnell beruhigt und kann entspannen.

Lachgas beim Zahnarzt

Fragen und Antworten

Behandlung von Angstpatienten mittels Lachgassedierung

Lachgas ist seit mehreren Jahrzehnten ein sicheres und erprobtes Betäubungsmittel bei Angstpatienten und Patienten mit Würgereiz in der Zahnmedizin. Lachgas (Distickstoffmonoxid) ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Inhalationsanästhetika mit schmerzlindernden, zentral dämpfenden und schwach anästhetischen Eigenschaften.

Es wird zur Vorbeugung und Behandlung von Schmerzen eingesetzt, traditionell zum Beispiel in der Zahnheilkunde und in der Geburtshilfe. Lachgas wird als Inhalation verabreicht und hat einen raschen Wirkungseintritt und eine kurze Wirkdauer im Bereich von Minuten. Heute werden hochmoderne Geräte für die Lachgassedierung verwendet, die immer eine exzellente Versorgung des Patienten mit Sauerstoff garantieren.

Lachgas oder kurz N2O wird seit über 160 Jahren erfolgreich in der Dentalmedizin eingesetzt und gehört in vielen Ländern, wie den USA, Kanada, Großbritannien, Niederlanden sowie den skandinavischen Ländern zum Behandlungsalltag. Es ist ein unsichtbares Gas, das geruchslos ist und leicht süßlich schmeckt. Lachgas ist ein sehr stabiles Molekül, das vom Körper sehr schnell aufgenommen werden kann, aber nicht verstoffwechselt (vom Körper verarbeitet) wird. Aus diesem Grund bleibt kein Lachgas nach der Behandlung im Körper.

Lachgas wird über die Nase mittels einer kleinen Maske eingeatmet. Der Mund kann dabei problemlos geöffnet werden. Durch das Einatmen von Lachgas entsteht eine tiefe, innere Ruhe. Das Lachgas bewirkt eine Entspannung und Entkopplung von der Realität. Man fühlt sich „leicht“ und hat ein Gefühl der Gleichgültigkeit. Die Angst des Patienten wird spürbar unterdrückt. Zusätzlich zu dem Wohlfühl-Faktor reduziert Lachgas das Schmerzempfinden. Viele Patienten berichten von einem warmen und angenehmen Gefühl.

Der Patient bekommt vor der Behandlung eine Nasenmaske, die mit dem Lachgasgerät verbunden ist. Durch die Maske kann der Patient entspannt ein- und ausatmen. Die Maske besteht aus Silikon und kann bequem getragen werden. Für die Zeit der Behandlung werden mithilfe eines Gerätes Sauerstoff mit Lachgas gemischt und individuell an Ihre Patientenbedürfnisse angepasst. Dabei wird mit 100% Sauerstoff gestartet und schrittweise Lachgas hinzugefügt bis die Beruhigung beim Patienten eintritt. Diesen Zeitpunkt bestimmen Sie als Patient zusammen mit Ihrem Zahnarzt. Während der Patient weiterhin die Lachgas-Sauerstoff-Mischung ein- und ausatmet, startet der Zahnarzt mit der gewohnten Zahnbehandlung. Zur Kontrolle der Vitalfunktion, ist der Patient über den gesamten Behandlungszeitraum mit seinem Finger an ein Pulsoximeter angeschlossen. Dieser misst die Sauerstoffsättigung des kapillaren Blutes und Ihren Puls. Im Anschluss an die Arbeit atmet der Patient nochmal 100% Sauerstoff ein. Bereits 15 Minuten nach der Behandlung ist das Lachgas abgeatmet.

In seltenen Fällen kann es zu einem Unwohlgefühl mit Schwindel kommen, dieser Zustand lässt sich mit Einatmen von reinem Sauerstoff schnell korrigieren.

Lachgas wirkt sehr schnell und wird durch die Lunge aufgenommen. Es unterdrückt die Angst, noch bevor sie entstehen kann und führt zu einer deutlichen Entspannung beim Patienten. Lachgas wirkt schon nach 4-5 Minuten und nachdem die Lachgaszufuhr beendet wurde, vergeht die Wirkung nach 5-10 Minuten. Es sind keine Allergien bekannt. Die Lachgassedierung hat keinerlei körperliche Einschränkungen nach der Behandlung zur Folge, der Patient kann normalerweise die Praxis selbständig verlassen und am normalen Alltag teilnehmen.

Lachgas ist für fast alle Patienten sehr gut geeignet, die Angst vor der zahnärztlichen Behandlung haben oder unter einem überdurchschnittlichen Würgereiz leiden. Durch die sehr gute Steuerbarkeit ist die Lachgassedierung für alle Eingriffe von der professionellen Zahnreinigung bis zu chirurgischen Eingriffen gut einsetzbar. Auf diese Weise kann man Patienten, die schon schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht haben, zu einer positiven Erfahrung verhelfen. Die Lachgassedierung ermöglicht auch den jüngsten Patienten mit Dentalphobie einen Einstieg in eine zahnärztliche Behandlung, empfohlen wird ein Alter zwischen 5 – 6 Jahren.

Bei der Vollnarkose ist die Anwesenheit eines ausgebildeten Facharztes für Anästhesie, da eine künstliche Beatmung notwendig ist, unabdingbar. Der Patient bekommt einen Zugang gelegt und das Narkosemittel wird in die Blutbahn injiziert, sodass direkt die Wirkung der Narkose eintritt und der Patient danach künstlich durch die Nase beatmet wird.

Die Lachgassedierung ist die einzige Sedierung (Betäubung) in der Zahnmedizin beim bewussten Patienten. Das bietet große Vorteile bei der Kommunikation zwischen dem Patienten und dem Zahnarzt. Im Vergleich zur Vollnarkose bietet Lachgas darüber hinaus den Vorteil, dass der Patient bewusst eine positive Erfahrung beim Zahnarzt sammelt, da er die ganze Zeit wach ist und zu rationalen Gedanken fähig ist. Auf diese Weise kann nicht nur eine entspannte Behandlung stattfinden, sondern der Angst vor dem Zahnarzt entgegen gewirkt werden. Dem Patienten wird die Möglichkeit gegeben, auch wenn er von der Realität entkoppelt ist, über seinen Therapieverlauf (Art der Versorgung, Dauer der Versorgung) mitzubestimmen. Im Vergleich zur Vollnarkose braucht der Patient keine Begleitperson, da er sofort nach der Behandlung am Verkehr teilnehmen kann. Eine Ausnahme sind Kinder. Die minderjährigen Patienten sollen aus juristischen Gründen immer in Begleitung von Erziehungsberechtigten während und nach der Behandlung begleitet werden.

Die Behandlung mit Lachgas wird nach der Zeit der Sedierung berechnet. Je nach Aufwand werden 30 Minuten in unserer Praxis mit 90 – 150 Euro kalkuliert.

Die Lachgassedierung bietet im Vergleich zur Vollnarkose beim Angstpatienten eine schnelle und effektive Lösung zur Bekämpfung der Phobie vor dem Zahnarzt. Die Behandlung hat für gewöhnlich sehr wenig Nebenwirkungen und Kontraindikationen. Aus diesem Grund ist der Einsatzbereich der Sedierung sehr breitflächig. Auch aus finanzieller Sicht ist die Lachgassedierung der Vollnarkose bei kleineren und mittleren Eingriffen vorzuziehen.

Die Behandlung mit Lachgas gehört bei den privaten Versicherungen in der Regel zu den Erstattungsleistungen. Dies sollte aber vorher geklärt werden.

Im Leistungskatalog der gesetzlichen Versicherung ist eine Sedierung leider nicht enthalten. Die Kosten sind vom Patienten zu tragen.

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